SPIELBERICHTE 2024

 

 

SPIELTAG 4
06.04.2024

 

Bittere Niederlage gegen die Mendener Mambas III: Bochum Lakers können lange Führung nicht über die Zeit retten

 

Spielbericht von Moritz Nolte

 

Beim Auswärtsspiel gegen die Mendener Mambas III muss der SHV Bochum Lakers in der Inline-Skaterhockey-Landesliga eine ganz bittere Pille schlucken. Gegen das Team aus dem Sauerland führen die Bochumer lange. Doch kurz vor Schluss dreht sich das Spiel. In den letzten 5 Minuten kassieren die Lakers vier Gegentore und müssen sich überaus knapp mit 9:10 geschlagen geben.

 

 

Trotz der zweiwöchigen Oster-Trainingspause begann das Spiel für Bochum vielversprechend. Zum ersten Mal in der Saison gingen die Lakers in Führung. Mattias Tjus in der dritten und Luca Schöpf in der neunten Spielminute besorgten für das Team aus dem Ruhrgebiet die frühe 2:0-Führung. Mit einem 3:1 ging es in die erste Pause.

Im zweiten Drittel ließen zwei Tore von Marvin Will die Lakers jubeln.

 

Doch die Mambas, die ihr erstes Saisonspiel bestritten, fanden immer besser ins Spiel und trafen ebenfalls zwei Mal. Bei einem Spielstand von 5:3 schrillte die Pausensirene nach 40 gespielten Minuten zum zweiten Mal.

 

In der 47. und 51. Spielminute erhöhte Bochum durch Treffer von Julian Humke und erneut Marvin Will auf 7:4. Doch wer auf die Vorentscheidung spekuliert hatte, sah sich getäuscht. Denn nun drehte Menden auf.

 

Nachdem Julian Humke in der 55. Minute zum zwischenzeitlichen 8:6 erhöht hatte, nahm das Unheil in den verbliebenen 5 Spielminuten seinen Lauf. Mit vier Treffern drehte die dritte Mannschaft der Mambas das Spiel. In der 56. Spielminute gelang Menden erstmals der Ausgleich.

 

Marvin Will stellte eine Minute später zwar die erneute Bochumer Führung her. Doch nachdem Menden in der 59. Wieder ausgleichen konnte, musste Bochum 57 Sekunden vor Spielende das 9:10 hinnehmen. Eine ganz bittere Niederlage für den Traditionsclub aus Bochum.

 

Treffer für die SHV Bochum Lakers:

5x Will
2x Humke
1x Schöpf
1x Tjus

 

SPIELTAG 3
17.03.2024

 

Intensiver Schlagabtausch: Bochum Lakers feiern ersten Saisonsieg bei den Commanders Velbert II

 

Spielbericht von Moritz Nolte

 

In einem intensiv geführten und hochspannenden Spiel setzt sich der SHV Bochum Lakers in der Inline-Skaterhockey-Landesliga gegen die Commanders Velbert II durch. Goalie Dana Kuß sichert den Bochumern in einer dramatischen Schlussphase die verdienten drei Punkte.

 

 

Die Bochum Lakers hatten zunächst Probleme, sich auf das kleine Spielfeld im EMKA Sportzentrum Velbert einzustellen: Die Commanders waren sofort die spielbestimmende Mannschaft – und trafen.

 

Im dritten Spiel in Folge startete das ohne seinen Kapitän Timon Rubbert angetretene Team aus dem Ruhrgebiet mit einem frühen Rückstand: Nach fünf Spielminuten lag Bochum bereits mit 0:2 zurück. Luca Schöpf stellte mit zwei von Julian Humke aufgelegten Treffern auf 2:2 (6. und 12.). Kurz vor der ersten Pause kassierten die Lakers den erneuten Rückstand (18.).

 

Mit einem Doppelschlag (Michael Siegmund 22. und Marvin Will 24.) ging Bochum im zweiten Drittel in Front. Die Führung hielt jedoch nicht lange. Die Lakers mussten zunächst das 4:4 (27.) und kurz darauf sogar das 4:5 (33.) schlucken. Bitter: Interim-Captain Leon Tewes musste verletzt in die Kabine. In der 38. Spielminute war es erneut Michael Siegmund, der für den abermaligen Ausgleich sorgte. Mit einem 5:5 ging es in das entscheidende Drittel.

 

Und das sollte es in sich haben. Zunächst schoss Julian Humke Bochum in Führung (41.). Teamleiter Mattias Tjus schob vier Minuten später das 7:5 hinterher (45.). Die Entscheidung? Mitnichten. In Überzahl verkürzte Velbert zunächst (48.) und glich in der 49. Spielminute einmal mehr aus. Doch Michael Siegmund hatte im Bochumer Dress die passende Antwort parat: 8:7 (52.).

 

Jetzt entwickelte sich eine hochdramatische Schlussphase: In der 52. Spielminute glichen die Commanders wieder aus. Bochums Marvin Will stellte nach Zuspeil von Julian Humke jedoch postwendend die Führung wieder her (54.). In der Folge schwächten sich die Lakers selbst. Ab der 54. Minute musste das Team durchgehend in Unterzahl spielen. Doch selbst bei 4-gegen-2-Überzahl gelang Velbert kein Tor. Denn im Bochumer Kasten wuchs Dana Kuß über sich hinaus und parierte Schuss um Schuss.

 

Velbert setzte kurz vor Schluss alles auf eine Karte: Torhüterin Jastine Voß ging zugunsten eines zusätzlichen Stürmers vom Feld. Das Team drängte auf den Ausgleich. Doch das Team aus dem Pott hielt dem Druck stand – auch weil der Bochumer Anhang auf der gut gefüllten Tribüne seine Mannschaft in akustisch absolut beeindruckender Art und Weise unterstützte.

Als Velbert drauf und dran war, den Ausgleich zu erzielen, sorgte Luca „The Sniper“ Schöpf mit seinem dritten Treffer in Höhe der Bochumer Torlinie (!) mit einem Empty-Net-Tor – für die sehenswerte Entscheidung (60.)

 

Treffer für die SHV Bochum Lakers:

3x Schöpf
3x Siegmund
2x Will
1x Humke
1x Tjus

 

 

 

SPIELTAG 2
09.03.2024

 

Zwei starke Drittel reichen nicht: Bochum Lakers verlieren gegen die Neheim Blackhawks

 

Spielbericht von Moritz Nolte

 

Im zweiten Saisonspiel des Inline-Skaterhockey-Landesligisten SHV Bochum Lakers muss sich das neu formierte Team den Neheim Blackhawks geschlagen geben. Gegen den Favoriten aus dem Sauerland reichen zwei starke Drittel nicht aus.

 

 

Dass die Neheim Blackhawks ein harter Brocken werden würden, zeigten die Arnsberger bereits beim Saisonauftakt eine Woche zuvor, als die Ahauser Maidy Dogs II mit 14:7 nach Hause geschickt wurden. Die mit fünf neuen Spielern angetretenen Bochumer waren beim ersten Auswärtsspiel der Saison also gewarnt.

 

Und dennoch wurde das Team aus dem Herzen des Ruhrgebiets auf dem falschen Fuß und überaus kalt erwischt: Bereits nach acht Sekunden klingelte es im Bochumer Kasten – 0:1. Doch die Lakers schüttelten den frühen Nackenschlag schnell ab und meldeten sich durch Tore von Marvin Will (5. Spielminute) und Michael Siegmund (10.) beeindruckend zurück.

 

Innerhalb von 50 Sekunden stellte Neheim allerdings wieder die alte Führung her, die der hervorragend aufgelegte Deutsch-Kanadier auf Seiten der Bochum Lakers, Scott Andersen, postwendend egalisieren konnte. Doch erneut konnte Neheim nachlegen und ging mit einem Doppelschlag mit 5:3 in Führung. Kurz vor der ersten Sirene stellte Bochums Julian Humke auf 4:5 (20.).

 

Konnte das zweite Drittel zunächst noch ausgeglichen gestaltet werden, entwickelte sich in der Folge ein Drittel zum Vergessen. Frustrierend für Bochums Defensive und die stark haltende neue Torhüterin Dana Kuß im Tor der Lakers: Neheim profitierte von viel Pech der Bochumer und nutzte clever die elastische Turnhallen-Bande hinter dem Tor für Rebounds und insgesamt sechs Treffer bis zum zweiten Pausentee. 5:11 – das sah verdächtig nach Schicht im Schacht aus.

 

Doch die Mannschaft um Teamleiter Mattias Tjus kam bärenstark aus der zweiten Drittelpause. Innerhalb von 50 Sekunden verkürzten die Lakers nach Treffern von Maurizio Castiglione, Marcel Döhring und Captain Timon Rubbert auf 8:11. 

 

In der Folge zog Neheim den Bochumern jedoch endgültig den Stecker, ließ nichts mehr anbrennen und entschied das Spiel verdient aber in der Höhe sicherlich etwas zu hoch mit 9:15 für sich.

 

Angesichts der ausgeprägt guten Stimmung im Team, einem entsprechend hervorragenden Teamgeist und dem ausgeglichen stark besetzten Kader mit acht verschiedenen Torschützen an diesem Tag geht die neu formierte Bochum Mannschaft positiv in die weiteren Aufgaben der Saison. Am Sonntag warten die mit ebenfalls zwei Niederlagen in die Saison gestarteten Commanders Velbert II.

 

Treffer für die SHV Bochum Lakers:

1x Andersen
1x Castiglione
1x Döhring
1x Humke
2x Rubbert
1x Schöpf
1x Siegmund
1x Will

 

Fotos von
Nadine Meyer (Instagram: @slapshotbambi)

 

 

 

SPIELTAG 1
03.03.2024

 

Starke Leistung wird nicht belohnt: Bochum Lakers müssen sich mit 5:7 geschlagen geben!

 

Spielbericht von Moritz Nolte

 

Mit einer knappen Niederlage ist das Inline-Skaterhockey-Team SHV Bochum Lakers in die neue Saison der Landesliga Westfalen gestartet. Nach einer couragierten Leistung muss sich das neu formierte Team der zweiten Mannschaft von Samurai Iserlohn mit 5:7 (1:3/2:3/2:1) geschlagen geben.

 

 

Alles neu bei den SHV Bochum Lakers: Im vergangenen Jahr hatte sich die Vereinsführung des Traditionsclubs neu aufgestellt. Zudem stellte das Team um den neuen kommissarischen 1. Vorsitzenden und Teamleiter Mattias Tjus im Winter eine komplett neue schlagkräftige Mannschaft zusammen. Mit Spannung wurde deshalb der Neustart des Inline-Skaterhockey-Teams aus dem Ruhrgebiet erwartet.

 

Mit Samurai Iserlohn II wartete beim Auftakt in die neue Landesliga-Saison des ISHD (Inline-Skaterhockey Deutschland) ein harter Brocken auf das neu formierte Team, das in diesem Jahr von zahlreichen Spielern des Hobby-Teams unterstützt wird.

 

Das Spiel in der Rollsporthalle an der Harpener Heide 5 in Bochum begann mit viel Tempo und hart geführten Zweikämpfen. Iserlohn wollte von Beginn an zeigen, warum man als Favorit angereist war. Bereits nach 53 Sekunden musste Goalie Gabriel Sabotka zum ersten Mal hinter sich greifen. Nur fünf Minuten später das 0:2 für Iserlohn. Doch Bochum steckte nicht auf und fand im weiteren Verlauf zu mehr Stabilität.

 

In der 11. Spielminute traf Michael Siegmund zum 1:2-Anschlusstreffer. Da ging doch was! Pech für Bochum: Mattias Tjus traf kurz darauf nach einem schönen Solo nur die Latte, ein weiterer Schuss blieb auf der Linie hängen. Nachdem Iserlohn erneut treffen konnte, ging es mit 1:3 in die erste Drittelpause.

 

Das zweite Drittel verlief lange ausgeglichen. In der 28. Spielminute erhöhte der Gast aus dem Sauerland auf 1:4. Doch mit zwei Toren (29. und 36. Spielminute) verkürzten die Lakers auf 3:4 und waren wieder im Spiel. Allerdings nicht lange: Mit einem Doppelschlag kurz vor der Drittelsirene stellte Iserlohn seinen Dreitore-Vorsprung wieder her (38. und 39.). 

Nachdem Iserlohn kurz nach dem Start ins dritte Drittel mit 3:7 in Führung ging, schien die Messe tatsächlich gelesen. Aber Bochum steckte nicht auf und kämpfte sich zurück. Erneut Michael Siegmund und Kapitän Timon Rubbert brachten die Lakers in der 43. und 51. Spielminute zurück ins Spiel.

 

Doch der große Kampf und die hervorragende Moral, die Bochum zeigte, wurden nicht mehr belohnt. Nach 60 Spielminuten mussten sich die SHV Bochum Lakers knapp mit 5:7 dem Favoriten aus Iserlohn geschlagen geben.

Obwohl der Gegner spielerisch insgesamt stärker war, zeigten die Lakers eine starke Leistung und kämpften bis zum Schlusspfiff.

 

Mit dem gezeigten spielerischen Potenzial, einem hervorragenden Kampf- und noch stärkeren Teamgeist dürfte Bochum noch für die ein oder andere Überraschung in der Saison sorgen!

 

Video zum Spiel
Das Video vom Livestream auf YouTube
 

 

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